Erasmus+ Madeira 2025

Erasmus+ Fortbildung: Soziales und Emotionales Lernen

Im November 2025 hatte ich die Möglichkeit an einer Erasmus+ Fortbildung auf der Insel Madeira teilnehmen. Das Thema der Fortbildung lautete „Social and Emotional Learning (SEL) for Successful Schools“.

Soziales und Emotionales Lernen ist ein pädagogischer Ansatz, der darauf abzielt, die sozialen und emotionalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern systematisch zu fördern. SEL umfasst fünf Kernbereiche:

  1. Selbstwahrnehmung – die Fähigkeit, eigene Gefühle, Gedanken und Stärken zu erkennen und realistisch einzuschätzen.
  2. Selbstmanagement – Strategien zur Regulierung von Emotionen, Stressbewältigung und Zielorientierung.
  3. Soziales Bewusstsein – Empathie entwickeln, andere Perspektiven verstehen und respektieren.
  4. Beziehungsfähigkeiten – konstruktive Kommunikation, Teamarbeit und Konfliktlösung.
  5. Verantwortungsvolle Entscheidungsfindung – reflektierte Entscheidungen treffen, die eigene und andere Bedürfnisse berücksichtigen.

Diese Kompetenzen sind nicht nur für den schulischen Erfolg wichtig, sondern auch für das Leben außerhalb der Schule. Studien zeigen, dass SEL die Lernmotivation steigert, das Klassenklima verbessert und langfristig zu mehr Wohlbefinden und besseren Leistungen führt.

Ziel der Fortbildung war es den teilnehmenden Lehrkräfte, die aus Italien, Schweden, Ungarn, Estland und Deutschland kamen, neben theoretischen Grundlagen auch praxisnahe Methoden zu vermitteln, die sofort im Unterricht angewendet werden können.

Die Fortbildung war eine große Bereicherung – fachlich wie persönlich. Es war bereichernd sich mit den anderen Lehrkräften aus ganz Europa auszutauschen und ich habe zahlreiche Ideen und Methoden gelernt, die ich in Zukunft in meinen Unterricht und die Schulentwicklung integrieren werde.

Erasmus+ ermöglicht nicht nur die Weiterbildung von Lehrkräften, sondern fördert auch den europäischen Gedanken: Gemeinsam voneinander lernen, über Grenzen hinweg. Ich bin dankbar für die Möglichkeit der Fortbildung und freue mich darauf die gewonnenen Erkenntnisse mit unserem Kollegium und unseren Schülerinnen und Schülern zu teilen.

Anna Slotta

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