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Als Bürger eines Staates werden wir in eine Volkswirtschaft hineingeboren. Das Maß, in dem wir die volkswirtschaftlichen Ziele Preisstabilität, Wachstum, Außenhandelsgleichgewicht, Vollbeschäftigung, gerechte Einkommensverteilung und Erhalt einer lebenswerten Umwelt erreichen, legt fest, welchen Lebensstandard wir uns leisten können, welche sozialen Leistungen uns absichern.

Die Volkswirtschaft ist wiederum abhängig von funktionierenden Betrieben, die die benötigten Güter bereitstellen, für Wachstum sorgen und Arbeitsplätze sichern. Dies erfordert einen sicheren Umgang mit den Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre wie Produktion, Absatz, Controlling, Finanzierung und Buchhaltung.

Informatikkenntnisse sind dabei heutzutage unumgänglich. Alle drei genannten Gebiete sind eingebunden in gesetzliche Bestimmungen, wie Bürgerliches Recht, Handelsrecht sowie Arbeits- und Strafrecht.

Mehr und mehr muss man sich aber auch für Aufgaben in international agierenden Unternehmen qualifizieren. Daher können Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 19/20 die neue Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft belegen. Das Profilfach Internationale Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre sucht dabei stets einen Bezug zur Internationalität, d.h. zu grenzüberschreitendem Handeln von Unternehmen, aber auch von Staaten. Außerdem werden in dieser Ausbildungsrichtung im Fach International Business Studies Kompetenzen aus der Betriebswirtschaftslehre in der Arbeitssprache Englisch erworben. Um den beruflichen Alltag in international agierenden Unternehmen zu meistern, ist der Erwerb einer zweiten Fremdsprache geboten. Die Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Internationale Wirtschaft wählen Französisch oder Spanisch.

In der Ausbildungsrichtung Sozialwesen sind Fächer wie Wirtschaftslehre und Rechtslehre wichtiger Bestandteil für das Verständnis eines funktionierenden Betriebes.

Folgende Profilfächer werden unterrichtet:

  • Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung:
    Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BWR)
    Volkswirtschaftslehre
    Rechtslehre
    Informatik
  • Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft:
    Internationale Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (IBV)
    Rechtslehre
    International Business Studies (IBS) als bilinguales Fach mit der Arbeitssprache Englisch
  • Ausbildungsrichtung Sozialwesen
    Sozialwirtschaft und Recht (SWR)

BWR bzw. IBV stellen in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung bzw. Internationale Wirtschaft das 4. Fachabitur- bzw. Abiturfach dar. Beide Ausbildungsrichtungen bauen im Wesentlichen auf Grundkenntnissen auf, wie sie Wirtschaftsschule und der Wirtschaftszweig der Realschule vermitteln. Es werden jedoch alle grundlegenden Themengebiete wiederholt. Für Schüler ohne Vorkenntnisse gibt es Förderunterricht (Wahlpflichtfach 11. Klasse) im Fach BWR/IBV.

Abschlussprüfungen früherer Jahre können Sie im mebis Prüfungsarchiv einsehen.

Seit dem Schuljahr 2017/18 gilt für die Fach- und Berufsoberschulen in Bayern eine neue Schulordnung mit geänderten Stundentafeln und dem neuen LehrplanPLUS. Zusätzlich zu den Pflichtfächern müssen auch profilvertiefende oder profilerweiternde Wahlpflichtfächer belegt werden. Anlage 1 der neuen Schulordnung enthält das Angebot an Wahlpflichtfächern. Sämtliche Lehrpläne für die Pflichtfächer und die Wahlpflichtfächer sind beim Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) einzusehen.

 

 
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