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Um sich an der BOS für eine Ausbildungsrichtung anzumelden gelten folgende Voraussetzungen:

1. Schulische Aufnahmevoraussetzung ist der Nachweis eines mittleren Schulabschlusses. Zeugnisse staatlich nicht anerkannter privater Schulen sind keine ausreichenden Vorbildungsnachweise.

2. Berufliche Aufnahmevoraussetzung ist

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Sinn des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung oder
  • eine schulische Berufsausbildung mit staatlicher Abschlussprüfung oder
  • eine bestandene Anstellungsprüfung in einer Laufbahn des mittleren oder gehobenen Dienstes oder
  • eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung.

Die Aufnahme erfolgt in die Ausbildungsrichtung, für die die Berufsausbildung oder Berufserfahrung einschlägig ist. In eine der beruflichen Vorbildung nicht entsprechende Ausbildungsrichtung kann nur aufgenommen werden, wer zusätzlich eine für die angestrebte Ausbildungsrichtung einschlägige mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeitbeschäftigung oder das erfolgreiche Durchlaufen einer einschlägigen fachpraktischen Ausbildung der Fachoberschule nachweist.

3. Die Eignung für den Bildungsgang der Berufsoberschule wird nachgewiesen durch

  • die Erlaubnis zum Vorrücken in die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums (ohne Notenhürde) oder
  • einen Notendurchschnitt von mindestens 3,33 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Zeugnis über den mittleren Schulabschluss, wobei eine Note schlechter als 4 sein darf, oder
  • einen Notendurchschnitt von mindestens 3,33 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Zeugnis über den mittleren Schulabschluss, wobei eine Note schlechter als 4 sein darf, bei Schülern, die spätestens im Schuljahr 1999/2000 den mittleren Schulabschluss erworben haben und zum Schuljahr 2001/2002 oder später in die Berufsoberschule eintreten.
  • bei einem Notendurchschnitt schlechter als 3,33 ist eine Aufnahme möglich, wenn
  • im Zeugnis des Vorkurses bzw. der Vorklasse alle Fächer mit mindestens der Note 4 bewertet sind.
alternativ
  • Wer den Vorkurs bzw. die Vorklasse im Jahr der Aufnahme nicht besucht, kann eine Feststellungsprüfung in den Fächern ablegen, deren Noten im mittleren Schulabschluss schlechter als 3 sind bzw. fehlen.

Aufnahme in den Vorkurs

Vor dem Eintritt in die Jahrgangsstufe 12 kann man die bis zum mittleren Schulabschluss erworbenen Kenntnisse in freiwillig zu besuchenden halbjährigen Vorkursen auffrischen. Der Unterricht findet Mo., Mi und Do. jeweils abends statt. Er umfasst die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik.

In den Vorkurs können nur Bewerber aufgenommen werden, die die schulischen und beruflichen Voraussetzungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 12 der Berufsoberschule erfüllen; sie können sich auch im letzten Jahr der Berufsausbildung oder Berufserfahrung befinden.

Aktuelle Informationen für den Vorkurs finden Sie hier zum Herunterladen.

Zum Anzeigen bzw. Ausdrucken der Informationen wird der kostenlose Acrobat Reader benötigt.

Aufnahme in die Vorklasse

Absolventen mit beruflichem mittlerem Schulabschluss wird der freiwillige Besuch der Vorklasse der Berufsoberschule empfohlen. In die Vorklasse werden nur Schüler aufgenommen mit folgenden mittleren Schulabschlüssen:

  • Abschlusszeugnis der Hauptschule (M10)
  • Quabi
  • mittlerer Schulabschluss der Berufsschule
  • Abschlusszeugnis der Wirtschaftsschule ohne das Fach Mathematik
  • Wer keinen mittleren Schulabschluss besitzt, kann diesen durch den erfolgreichen Besuch der Vorklasse erwerben. Bedingung: Die Aufnahmeprüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik muss mit einem Durchschnitt von mindesten 3,66 abgelegt werden und keine Note darf schlechter als 4 sein. Prüfungsstoff: Hauptschule 9 Klasse!


Probezeit

Die endgültige Aufnahme in die Berufsoberschule ist abhängig vom Bestehen der Probezeit, die bis zum 15. Dezember dauert. Wer in allen Fächern im Zeugnis des Vorkurses oder der Vorklasse mindestens die Note 3 erzielt, unterliegt in der Jahrgangsstufe 12 nicht der Probezeit.