Topbanner

Der LehrplanPlus ist im September 2017 in Kraft getreten und gilt derzeit für die 11. Klassen der FOS sowie für die Vorklassen.

LehrplanPLUS steht dabei für ein umfangreiches Lehrplanprojekt, in dem zeitgleich und inhaltlich abgestimmt die Lehrpläne für alle allgemein bildenden Schulen sowie die Wirtschaftsschulen und die beruflichen Oberschulen überarbeitet wurden.

Die Lehrpläne sind kompetenzorientiert ausgerichtet. Sie geben Auskunft über die im Unterricht nachhaltig aufzubauenden Kompetenzen und beschreiben, an welchen Inhalten diese erworben werden. Diese Kompetenzen gehen über reines Wissen hinaus und haben stets konkrete Anwendungssituationen im Blick. Die Schülerinnen und Schüler schaffen sich also „Werkzeuge“, die sie zur Lösung lebensweltlicher Problemstellungen, zur aktiven Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und an kulturellen Angeboten sowie nicht zuletzt zum lebenslangen Lernen befähigen. Durch die Orientierung am Erwerb von Kompetenzen berücksichtigt der neue bayerische Lehrplan die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz.

Wissen allein ist noch keine Kompetenz, stellt jedoch die Grundlage für jeden Kompetenzerwerb dar. Deshalb verbindet der LehrplanPLUS den aktiven Erwerb von Wissen und Kompetenzen im Unterricht. Dies wird u. a. dadurch deutlich, dass die bayerischen Lehrpläne auch in Zukunft explizit Inhalte ausweisen werden, an denen verschiedene Kompetenzen erworben werden können.

Der LehrplanPLUS gliedert sich in einzelne Abschnitte:

Durch die zeitgleiche Lehrplanentwicklung und ein abgestimmtes pädagogisches Konzept können die Schnittstellen zwischen den Schularten harmonisiert und die Übergänge erleichtert werden. Die Durchlässigkeit des differenzierten gegliederten Schulsystems wird damit weiter verbessert. LehrplanPLUS bedeutet somit nicht ein „Plus“ an Stoff, sondern ein „Plus“ an Abstimmung der Inhalte zwischen den Fächern und Jahrgangsstufen.

Für die 12. und 13. Klassen gilt der "alte" Lehrplan!

20 Jahre Zoom: Unglaublich, aber wahr!

Liebe Schulfamilie, ich konnte es selbst kaum glauben, als mir letztes Jahr bewusst geworden ist, dass unsere Schülerzeitung Zoom dieses Schuljahr tatsächlich 20. Geburtstag hat. Das ist doch ein Grund, sich zu freuen! Denn für eine berufliche Schule ist das schon außergewöhnlich!

Deshalb ist die diesjährige Ausgabe also eine Jubiläumsschülerzeitung und ich bin – wie jedes Jahr – gespannt, was bei den nächsten Redaktionssitzungen entstehen und wie sie dieses Mal aussehen wird! Lassen wir uns also überraschen und freuen wir uns auf die Zoom 2018, die wohl ein oder zwei Wochen nach den Osterferien so weit fertiggestellt sein wird, dass wir sie dann in der Schule verkaufen können.

Parallel dazu habe ich mir überlegt, ob es nicht ganz interessant wäre, die Titelblätter der früheren Ausgaben für eine kleine Geburtstagsausstellung zusammenzustellen. Sie zeigen sehr anschaulich, was sich allein in den letzten 20 Jahren im Bereich des Layouts getan hat und dass auch die jeweiligen Redaktionen mit den zunehmenden technischen bzw. digitalen Möglichkeiten besser geworden sind. Dass unsere Schülerzeitungen aber nicht nur visuell deutlich zugelegt haben, sondern auch inhaltlich meist ganz gut gelingen, zeigen die häufigen Preise bei den diversen Schülerzeitungswettbewerben der letzten 20 Jahre.

Und erst letzte Woche ist eine weitere Auszeichnung hinzugekommen. Die letztjährige Zoom hat beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder in Berlin wie im Jahr davor wieder einen Sonderpreis bekommen. Dieses Mal ist es der 2. Platz des Sonderpreises des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Schwerpunkt dieses Sonderpreises lautet „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“. Also müssen einige gesellschaftliche Beiträge der Jury des Ministeriums wohl gefallen haben. Mehr haben wir aber auch noch nicht erfahren. Somit hat die Schülerzeitung 2016/17 bereits den zweiten Preis gewonnen, denn am Anfang des Schuljahres hat die Hanns-Seidel-Stiftung in München den letztjährigen Fotografen Johannes Lesser für seine Freisinger Fotostrecke „An der Stoibermühle“ mit ihrem Preis „Die Raute“ in der Kategorie für den besten Einzelbeitrag in einer bayerischen Schülerzeitung ausgezeichnet. Das ist für die jeweiligen Schüler/innen immer eine großartige Würdigung ihrer Arbeit und ihres Einsatzes, worüber sie sich wirklich immer sehr freuen.

Beate Keeser (Betreuungslehrerin)

dierautenpreis