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Konzept zur Erziehungspartnerschaft

Elternhaus - Schule

bei Probezeitgefährdung und disziplinarischen Verstößen

Schuljahr 2017 - 2018

Oberziel:

Wir pflegen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler.

Unterziel:

Die Schule gibt Rückmeldung an die Eltern und handelt aktiv.

Projektziele:

  • Schüler der 11. Jahrgangsstufe FOS und Schüler der 12. Jahrgangsstufe BOS, deren Bestehen der Probezeit gefährdet ist, werden zeitnah und kompetent beraten, die Eltern werden in sinnvoller Weise mit eingebunden.
  • Eltern von Schülern, deren Vorrücken gefährdet ist bzw. bei denen eine Nichtzulassung zur Abschlussprüfung droht, werden in geeigneter Form informiert und beraten.
  • Eltern werden über Ordnungsmaßnahmen der Schule gegenüber betroffenen Schü­lern im Rahmen der Schulordnung (FOBOSO) und des Gesetzes über das Erzie­hungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) aufgeklärt.

Strategieziele:

  • Es existiert ein Beratungskonzept für Schüler und deren betroffene Eltern in Bezug auf verschiedene Beratungs- und Fördermöglichkeiten, falls diese innerhalb der Probezeit Probleme haben, oder im weiteren Verlauf, um rechtzeitig Maßnahmen in Bezug auf ein mögliches Nichterreichen des Jahrgangsziels treffen zu können.
  • Es besteht ein Erziehungsberatungskonzept, das Eltern betreffender Schüler über disziplinarische Verstöße informiert und sie berät.

Anlässe und Zeitpunkt einer Kontaktaufnahme der Schule mit den Eltern:

Nichtzulassung zur Abschlussprüfung bei mehr als fünf Tagen unentschuldigten Fehlens während des Schuljahres:

  • Anruf bei den Eltern von minderjährigen Schülern nach dem ersten unentschul­dig­ten Fehlen
  • Anruf bei den Eltern von volljährigen Schülern bis 21 Jahre beim dritten Mal unentschuldigten Fehlens (beim ersten Mal aber Hinweis schicken, auch an die Eltern); das informationelle Selbstbestimmungsrecht volljähriger Schüler bis 21 Jahre ist zu beachten, vgl. unten
  • Dokumentation aller Kontaktaufnahmen mit den Eltern (sowohl telefonisch als auch schriftlich) im grünen Schülerlaufbahnbogen

Gefahr des Nichtbestehens der Probezeit:

  • Zwei Termine für pädagogische Klassenkonferenzen für die 11. Klassen (14.11.17 für alle 11. Klassen gerade und 5.12.17 für alle 11. Klassen ungerade)
  • Pädagogische Klassenkonferenzen für die 12. Klassen BOS (14.11.17)
  • Pädagogische Klassenkonferenzen für die BVKL / FVKL (14.11.17)
  • Pädagogische Klassenkonferenzen für die 12. Klassen FOS und 13. Klassen FOS/BOS bei Bedarf (14.11.17)
  • Vorgehensweise: gemäß Beschluss der pädagogischen Klassenkonferenz schriftliche Information an die Eltern betreffender Schüler durch den Klassenleiter mit dem Angebot zum Gespräch mit dem Fachlehrer eines Faches, in dem der Schüler gefährdet ist, und Kontakt mit dem Beratungslehrer (bei volljährigen Schülern bis 21 Jahre ist das informationelle Selbst­bestimmungsrecht zu beachten, vgl. unten)
  • Dokumentation aller Kontaktaufnahmen mit den Eltern im grünen Schülerlaufbahnbogen

Generell für alle Schüler:

  • Anruf bei den Eltern von minderjährigen Schülern in der 11. Jahrgangsstufe nach dem ersten unentschuldigten Fehlen (vgl. oben)
  • Anruf bzw. Schreiben an die Eltern minderjähriger Schüler auch bei gehäuften Verspätungen
  • Anruf bzw. Schreiben an die Eltern minderjähriger Schüler in sonstigen Fällen (z. B. gravierende Verhaltensauffälligkeiten)
  • Kontaktaufnahme mit Eltern (telefonisch oder schriftlich) volljähriger Schüler bis 21 Jahre ggf. auch in anderen Fällen, die als „wesentliche Vorgänge“ im Sinne des Artikels 75 (1) BayEUG eingestuft werden können (gemäß Feststellung der pädagogischen Klassenkonferenz), d. h. das Erreichen des Bildungsziels betreffend, also wenn das Vor­rücken in die nächste Jahrgangsstufe bzw. das Bestehen des Schulabschlusses gefährdet sind; bei volljährigen Schülern bis 21 Jahre ist das informationelle Selbstbestimmungs­recht zu beachten
  • Dokumentation aller Kontaktaufnahmen mit den Eltern (sowohl telefonisch als auch schriftlich) im grünen Schülerlaufbahnbogen

R. Stichlmeyr, Schulleiterin                                      M. Egger, KESch-Beauftragter